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Trompete

Die Trompete ist der höchste Vertreter der Familie der Blechblasinstrumente. Ihre Ursprünge reichen in der Geschichte weit zurück. Schon die Ägypter vor 3500 Jahren spielten die ersten Trompeten. Diese Instrumente war vorerst langgezogen, ohne Windungen und Ventile, sodaß es bis ins 19. Jahrhundert meist nur möglich war, Naturtöne zu spielen.

Vom Mittelalter bis ins Barock galt die Trompete als königliches Herrschaftssymbol. Es war nur zu hohen kirchlichen Festen erlaubt, dass sie mit anderen Instrumenten zusammen zu weltlichen Zwecken gespielt wurde.
Trompeten wurden praktisch immer auch als Signalinstrumente verwendet. Alle Türmer in den Städten mußten aus diesem Grund (Signal-)Trompete spielen können. Daraus resultiert auch eine hohe gesellschaftliche Anerkennung der Trompeter, die sich meist auch finanziell bemerkbar machte. Oftmals waren die Türmer/Trompeter bereits seit dem Mittelalter auch als Berufsgruppe anerkannt - anders als alle anderen Musiker.

In den letzten Jahrzehnten ist das Spielen der Trompete sehr populär geworden. Zwar ist das Repertoire an klassischer Literatur überschaubar, konnte der gesamte Tonumfang doch erst mit Einführung der Ventile im 19. Jhd. voll ausgeschöft werden, doch z.B. im Jazz ist die Trompete neben dem Saxophon wohl das wichtigste Blasinstrument. Schon in der klassischen New Orleans Jazz-Besetzung ist sie Melodieinstrument, und auch aus der Big Band ist sie nicht wegzudenken.
Und last but not least findet man die Trompete in jedem Blasorchester und jedem Posaunenchor zahlreich vertreten.

In der Regel liegt das Einstiegsalter, wie auch bei anderen Blechblasinstrumenten, nach der vollständigen Ausbildung der bleibenden Zähne (in etwa ab 11 Jahre). Ein früheres Beginnen mit dem Trompetenunterricht wird die Ausnahme bleiben. Hierbei sind die individuellen physiologischen Gegebenheiten des Kindes maßgebend.

Unser Unterrichtsangebot richtet sich an zukünftige Bläser im Posaunenchor.  




Lehrer: Andreas Reichandreasreich

Andreas Reich studierte von 1991 bis 1999, mit Unterbrechnung durch Ableistung des Zivildienstes, an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/S.
1996 legte er das B-Examen sowie 1999 das A-Examen ab.
Seit dem Frühjahr 2000 ist er als Kantor in Mitteldeutschland bei der Freikirche der STA im Bereich Gottesdienst und Musik für die Vokal-und Bläserchöre sowie ehrenamtlichen Tastenspieler in den Ortsgemeinden tätig.


Aktuell kann Unterricht nur mittwochs angeboten werden!