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Das Klavier (frz.: clavier "Tastatur") gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente. Wie der Name schon sagt, wird die Musik bei allen Tasteninstrumenten auf einer Tastatur, auch Manual genannt, gespielt. Das Klavier hat grundätzlich nur ein Manual, während das Cembalo ein bis zwei, sehr selten drei Manuale besitzt. Die Orgel hingegen kann auch schon mal bis zu fünf Manuale aufweisen. Der Klang wird beim Klavier durch eingebaute Hämmer erzeugt, die auf die Saiten schlagen, von ihnen zurückprallen und von einer speziellen Mechanik (Repetitionsmechanismus) zurückgezogen werden.
Der Klavierpart eines Stückes wird mit zwei Notenzeilen notiert, die durch Taktstriche und eine geschweifte Klammer am Anfang des Systems verbunden sind. Für die rechte Hand ist die obere, für die linke die untere Zeile vorgesehen, wobei die obere Stimme im Violinschlüssel und die Untere im Baßschlüssel notiert ist. Bei anspruchsvolleren Werken kann sich dies jedoch beliebig ändern.
Eine Besonderheit bei allen Tasteninstrumenten ist, daß sie bereits vom ersten Anschlag an "saubere" Töne wiedergeben - anders als z.B. bei der Geige, wo die Tonhöhe mit den Fingern der linken Hand gehalten werden muß Ein Schwerpunkt liegt daher in der Anfangszeit auf dem Erlernen der Koordination und des Zusammenspiels der beiden Hände, die zumeist unterschiedliche Stimmen spielen. Ein Mindesteinstiegsalter gibt es nicht, aber es sollte bedacht werden, daß es beim Klavier keine "Kindergrößen" gibt. Auch Erwachsene können noch mit dem Klavierspiel beginnen, da keine komplizierten Haltungen wie bei Streichinstrumenten erlernt werden müssen. Das Einsatzspektrum des Klaviers ist nahezu unbegrenzt. Ob als Soloinstrument mit oder ohne begleitendes Orchester, als begleitendes Instrument für Kunstlied, als Ensemble-Instrument in der Kammermusik – wohl für kaum ein anderes Instrument entstand eine derart reichhaltige Literatur, zu der nahezu alle Komponisten ihren Beitrag geleistet haben. Auch aus Jazz und Popmusik ist das Instrument nicht wegzudenken. Seit dem 20. Jahrhundert dient es sogar zur Wiedergabe außereuropäischer Ensemblemusik durch Umstimmen von Tonalität und Mensur - kurz, es hat sich aufgrund der Vielfalt seiner Möglichkeiten zu einer Art Universalinstrument entwickelt, was die enorme Beliebtheit dieses Instrumentes erklärt. Lehrerin: Karin Menz Karin Menz studierte von 1962-68 an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar. Bis 1986 war sie an der "Max-Reger"-Musikschule in Meiningen tätig. Ab 1986 setzte sie ihre Unterrichtstätigkeit an der Spezialschule für Musik in Halle fort. Seit 1997 unterrichtet sie stundenweise am Konservatorium "Georg Friedrich Händel" in Halle.
Lehrer: Andreas Reich
Andreas Reich studierte von 1991 bis 1999, mit Unterbrechnung durch Ableistung des Zivildienstes, an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/S. 1996 legte er das B-Examen sowie 1999 das A-Examen ab. Seit dem Frühjahr 2000 ist er als Kantor in Mitteldeutschland bei der Freikirche der STA im Bereich Gottesdienst und Musik für die Vokal-und Bläserchöre sowie ehrenamtlichen Tastenspieler in den Ortsgemeinden tätig. Aktuell kann ein Unterrichtsstart nur mittwochs angeboten werden!
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